Was ein Entfluchtungskonzept enthält
- Erfassung der Flucht- und Rettungswege, Notausgänge und Sammelplätze
- Abgleich von Wegbreiten und Ausgängen mit der erwarteten Personenzahl
- Ablauf der Räumung: wer entscheidet, wer informiert, wer leitet
- Durchsagetexte und Kommunikationswege
- Zufahrten und Aufstellflächen für Rettungskräfte
- Berücksichtigung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität
- Einweisung des Personals in seine Aufgaben
Von der Risikoanalyse zur Umsetzung
Wir starten mit einer Analyse von Gelände, Aufbauten und Besucherzahlen. Daraus entwickeln wir einen Evakuierungsplan, der auf deine Veranstaltung zugeschnitten ist. Vorbeugende Maßnahmen – etwa freie Wege, klare Beschilderung und Beleuchtung – sind dabei genauso wichtig wie der Ablauf im Ernstfall.
Das Konzept stimmen wir mit Location, Sicherheitsdienst und den zuständigen Stellen ab. Vor der Veranstaltung weisen wir das Personal ein, damit im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist.
Teil eines Gesamtkonzepts
Das Entfluchtungskonzept ist eng mit dem Sicherheitskonzept und dem Crowd-Control-Konzept verbunden. Maßstabsgetreue Pläne aus der Veranstaltungsvisualisierung bilden dafür eine gute Grundlage.
Häufige Fragen
Gelten bei Outdoor-Veranstaltungen andere Anforderungen?
Die Grundsätze sind gleich, die Rahmenbedingungen aber andere: Auf Freiflächen gibt es oft keine festen Notausgänge, dafür Zäune, Bühnen und Zelte, die Wege bestimmen. Das berücksichtigen wir bei der Planung.
Wer gibt das Entfluchtungskonzept frei?
Das hängt vom Einzelfall ab. Häufig ist es Teil der Unterlagen, die mit Ordnungsbehörde, Bauaufsicht oder Feuerwehr abgestimmt werden.
Muss das Personal auf die Räumung vorbereitet werden?
Ja. Ein Konzept nützt nur, wenn die Beteiligten ihre Rolle kennen. Wir weisen das Personal vorab in Wege, Sammelplätze, Durchsagen und Zuständigkeiten ein.